Deutschland: Keine Isla Bonita.

Endlich verstehe ich die Tante, die einen Feinkostladen in ihrem Keller eröffnete, dafür sogar ihr Haus umbauen ließ. Ich verstehe, warum sie sich die 90er hindurch durch einen Volkshochschulkurs für Italienisch gepaukt hat. Ich verstehe warum Goethe weg musste, um sich inspirieren zu lassen, weit…

Leerer Hedonismus: GHB als Metapher.

Würde jemand nach dem Sinn unseres derzeitigen Lebens fragen, danach, wo der Wind hinweht, so riecht es nicht mehr nach Generation Spaß, oder kollektivem Eskapismus, es geht auch nicht mehr primär um Repräsentation von Status oder um Exklusivität – diese Tendenzen haben sich alle bereits verfestigt. Etwas…

GOODIE: Brooklyn Soap Company

Kommt nicht oft vor, dass ich mich dazu hinreißen lasse, einen Produkttest zu schreiben. Beim Angebot die Beard Bag von Brooklyn Soap Company zu testen, juckten mir die Schnurrhaare aber vor Neugierde. Und bei einem Haushalt mit zwei Bärten gab es gleich zwei kritische Meinungen,…

Alltagsästhetik: Das virtuelle Casino

Casinos sind nicht nur Orte, an denen man dem Glücksspiel frönt. Sie sind wie ein Biotop mit Gravitation, sie haben eine Aura, sie umweht eine ganze Ästhetik. Eine Ästhetik, die mit einem Versprechen einhergeht, das so unwirklich scheint, aber trotzdem im Raum hängt wie ein…

Review: Scuba – Claustrophobia

Keine Angst ist vielleicht eine gute Einleitung, um ein Album zu besprechen, das Claustrophobia heißt. Keine Angst hat Scuba vor einer ganzen Love Parade aus Stilen, die hier zusammenkommen. „All I think About Is Death“ klingt wie ein laszives House-Hymnchen kurz vor dem Orgasmus, wird…

OSCILLATE @://about blank

Samstag, 14.03.2015, 23.59 Uhr – das sind die Eckdaten, die du dir merken willst, wenn du dieses Wochenende Lust auf handverlesenes Booking und eine Party mit viel oszillierendem Herzblut hast. Das Oscillate-Team hat nicht nur handgemachte Flyer in Umlauf gebracht (Sehnenscheidenentzündungsgefahr inklusive), sondern für die zweite…

Wieder/endlich/mehr Lyrik.

Gegenwartslyrik hatte für mich immer etwas… irgendwie Halbgares, Unverständliches und Nöliges und, klar, Prätentiöses an sich. Wenn ich auf Lesungen war, dann mit den anderen Klassenbesten aus der ganzen BRD, die sich auf sich und ihr Können einen runterholten, Leute in meinem Bekanntenkreis gründeten Lyrikkollektive…