Kategorie: Musik

Ziemlich fly: Hip House

Ich muss zugeben, dass Hip Hop mir nie so richtig aufging. Die Verhandlung von Maskulinität, das ganze Gangsterding, die Musik: ich hab ziemlich lange gebraucht, um ich überhaupt an Sprechgesang heranzutrauen. Frühem RnB dagegen konnte ich relativ schnell etwas abgewinnen: die Stimmen, die rohen Housebeats. Jomanda…

DJ CRUSH: CASAU

Music, fucking fucking music. That’s what Casau has put together for the first installment of DJ Crush, a new series here on the blog featuring, well, a good DJ crush. Casau may not be the busiest bee in the hive when it comes to public…

Release: VIMANA – RUKMA VIMANA

Vimana, das sollen fliegende Objekte oder Tempel gewesen sein. Vehikel der Götter, die in alten Sanskritschriften vorkommen. Was für ein passender Name für das frisch geschlüpfte Technolabel. Wer jetzt ambientige Cuts und Flächen sucht, der wird leider enttäuscht. Spirituelle Reisen sind keine cleane Angelegenheit. Folgerichtet enfaltetTechno auf…

I GOT HUNNID

Meine persönliche Beziehung zu Hiphop und Rap war immer eher distanziert. Auch wenn Frank Ocean bombe hübsch und Cazwell mal mit Peaches kollaboriert hat – irgendwie hat es zwischen Sprechgesang und mir nie geklickt. Da war immer eine Hemmschwelle, die ich nicht überwinden konnte. Die Idee,…

Poetischer Pop

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Dillon ein neues Album herausbringen würde. Der Pop-Liebling der Berliner Musikszene legt mit „Kind“ ihr drittes Album vor. Am letzten Donnerstag spielte sie sich im Silent Green für ihre kommende Tour warm. Wer hört eigentlich Dillon? fragte…

Review: Scuba – Claustrophobia

Keine Angst ist vielleicht eine gute Einleitung, um ein Album zu besprechen, das Claustrophobia heißt. Keine Angst hat Scuba vor einer ganzen Love Parade aus Stilen, die hier zusammenkommen. „All I think About Is Death“ klingt wie ein laszives House-Hymnchen kurz vor dem Orgasmus, wird…

Interview: Blue Hour.

I came across Blue Hour through a recent podcast and was intrigued by his soundscapes: tribal yet futuristic, plane but nevertheless complex. A dialogue between the dark side of techno and a dawn of hope are woven into dancable but tranquilizing tracks. Much acclaimed by the reviewers, the…

Ich kauf jetzt Vinyl.

Vinyl, lange Tod geglaubt, ist jetzt mit Sicherheit kein in der Bedeutunglosigkeit verschwindendes Medium mehr. Was wir schon aus der Kunstgeschichte wissen, beweist auch in der Digitale seine Richtigkeitkeit: nichts verschwindet, findet aber wohl seine Nische, die seinen Vorteilen entspricht. Die Nachteile werden von Liebhabern…

Oscillate: Interview mit Milton Bradley

Diesen Samstag findet die erste Session von Oscillate statt.  Eine Party, die sich ganz der Musik widmet, sollte eigentlich logisch sein.  Keine Visuals, keine Deko und – zum Glück – Konfettiverbot. Sympathisch! Das Line-Up von Oscillate beweist, dass hier mit Liebe ausgesucht wurde. Musikaffines Publikum…

CTM: Monolake Live Premiere 2015. Review.

Der Rezeptionsmodus von elektronischer Musik in öffentlichen Räumen ist für mich an meinen Körper und seine Reaktion gebunden. Viele Körper in einem öffentlichen Raum (beispielsweise ein Club), die die durch die Anlage gejagte Musik, den Schall und die Vibration, durch codierte Bewegungen wiedergeben, beschreiben und…

Der Glitch in der Platte.

Auch wenn ich immer wieder in großen Medien Interviews mit Intellektuellen lese, die mir erzählen wollen, dass der Kapitalismus sich gerade zu einer besseren Gesellschaft transformiert, in meinem Alltag aber trotzdem Geld gegen alles und zu viel eintauschbar ist, oder mir jemand an den Kopf…

wolf tausend plateaus session #01 @Luzia

Um den ganzen Leuten die auf den tausend Plateaus rumirren mal ein bisschen Raum zu geben, ziehen wir uns morgen in den Raucherraum der Luzia zurück und bieten literarisch-musikalisches Verwöhnprogramm: # Chloe Zeegen liest Passagen aus ihrem eBook „I love myself, ok?“ # Texte aus…

Review: Woodkid – The Golden Age

It‘s time for some smart guest authors! That‘s why I asked music critic and blogger buddy Kristoffer to join wolf auf tausend plateaus for a review of Woodkid‘s epic pop inferno: The Golden Age. I’ve never really „got“ music videos. Neither did I understand back…

Virtuelle Realität frisst Restrealität

Wie praktisch: Sonntags kurz auf Facebook in den Newsfeed surfen und anstatt den ganzen Tag das blaue Layout anzuschauen, entschließt man sich den blauen Himmel zu genießen. Hier ein Open Air in einem Park, da irgendwas mit verschwurbelten Zahlen (oh, das müssen die Google Maps…