Kategorie: alltagsästhetik

Alltagsästhetik: Das virtuelle Casino

Casinos sind nicht nur Orte, an denen man dem Glücksspiel frönt. Sie sind wie ein Biotop mit Gravitation, sie haben eine Aura, sie umweht eine ganze Ästhetik. Eine Ästhetik, die mit einem Versprechen einhergeht, das so unwirklich scheint, aber trotzdem im Raum hängt wie ein…

Alltagsästhetik: virtuelles Einkaufen

„We are S-H-O-P-P-I-N-G, we’re shopping“ heißt es in einem Song der Pet Shop Boys aus den späten 80ern. „It’s a sin“ will man dransetzen, aber das klingt gleich wieder nach Marketingsprech. In den letzten 30 Jahren hat sich die Tätigkeit, die man auch auf Deutsch…

Alltagsästhetik: Sushi bestellen.

„Wir mögen Sushi“ hat mal eine Bekannte gesagt, die 10 Jahre älter als ich, und vollkommen von ihrer Bridget-Jones-Beziehung eingenommen war. Ihre Beziehung war so eine viel zu große Maki-Rolle, die in zu wenig Alge und zu viel Füllung hatte, dass, sobald man das Thema…

Alltagsästhetik: Cocooning-Tee.

Wenn’s mir schlecht geht, dann erweitere ich meine Tee-Sammlung. Jetzt, in der neuen Wohnung Anfang des Winters in den kürzesten Tagen des Jahres, mit der neuen Küche, habe ich einen spießigen Orgasmus: Es gibt eine ganze Tee-Schublade. Darin: Brenneselltee, Ostfriesentee, Sencha, Mate aus Chile (die…

Gastbeitrag: Digitale Selbstvergewisserung

Selfies sind Kulturtechnik, ästhetische Operation, neues (altes) Medium und damit letztlich Alltag geworden. Wir sind mitten in der Massenproduktion und es ist schwer die richtigen Fragen zu stellen, weil die Logik, die die Selfies hervorbringt, die uns ansozialisierte ist. Doch gilt das für alle? Ein…