Übergang Magazine

Immer nur online zu publizieren ist auf die Dauer ein bisschen langweilig. Ein richtiges Magazin auf die Beine zu stellen ist nicht nur eine andere Erfahrung, sondern auch ein Arsch voll mehr Arbeit.

Scheiß drauf, dachten Will, Elena und ich uns. Seit März bastelten wir an einem kleinen Zine, dass sich der Aufgabe stellen wollte, die Stimmung der Menschen um uns herum einzufangen. Literarisch sollte es werden, aber nicht angestrengt. Informativ, aber nicht dröge. Kultur, aber nicht generisch. Herauskommen ist ÜBERGANG:

„Wir leben in Zeiten des Transits.
Normen, Moden, Ideen: sie stehen alle auf dem Prüfstand.
Es wird Zeit das bourgeoise Idyll zu verlassen, die Ironie als bloße Attitüde sein zu lassen
und sich auf den Weg in die Zukunft zu machen. Übergang verschreibt sich dem dazwischen. Sex, Drogen, Mode, Kultur: wir gehen auf die Suche nach Persönlichkeiten und Phänomenen, die neues Wagen, andere Wege gehen und den Mut haben sich auf die Gegenwart einzulassen.

Aktivismus statt Eskapismus.
Utopie statt Nostalgie.
Übergang statt Stillstand.

Konfrontation und Ehrlichkeit
Multikulturalismus und Polysexualität.“

Ausgehend von meinem kleinen Manifest machten wir uns auf die Suche nach Gleichgesinnten. Beiträge auf Deutsch und Englisch widmen sich in der erste Ausgabe des handgefertigten Zines dem Kottbusser Tor, teils konkret, teils assoziativ. Kurzgeschichten, Gedichte, Essays, Interviews… Wer die Release Party am Montag verpasst hat und keine Gelegenheit hatte in einer der ersten fertigen Kopien zu schmökern, kann im Online-Shop eine Ausgabe bestellen oder unserer Art Directorin beim Blättern über die Schultern schauen:

 

Facts:
Herausgeber: Will Furtado, Kevin Junk
Art Director: Elena Anna Rieser
Auflage: 100. Nummeriert. Handgebunden.
Mit Beiträgen von: Ajohan Lahti, Bunny Rogers, CM Schollerer, Darkam Asylum, Florian Schmitz, Jennifer Weitman, Lorenzo Marinucci, Lorraine Caputo, Marcos Rosales, Mario El Toro, M.P. Powers, Nicolas Dagenais.

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