Generation Club: Interview #4

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T, 19

Erzähl von Deiner ersten Cluberfahrung.
eine Bad Taste Party im Subversiv, ich war 14 Jahre alt und wollte mich eigentlich nur betrinken, nicht weiter erwähnenswert

Warum gehst du Feiern?
um zu tanzen, zu vergessen, kennenzulernen, mich gehen zu lassen

Welchen Club besuchst Du regelmäßig? Fühlst Du dich als Stammgast dort?
das Berghain und ja (ziemlich fragwürdig, ob das so toll ist)

Was fasziniert Dich an Clubs?
Musik, soziale Strukturen, Freude/ Schönheit und menschliche Abgründe Seite an Seite

Welche Rolle spielt die Musik für Dich?
situationsabhängig, um mich wirklich gehen lassen zu können essentiell

Ist Ausgehen für Dich eine Parallelwelt? Wie Unterscheidet sie sich von Deinen anderen Lebensrealitäten?
definitiv, es ist ungezwungen, chaotisch, laut, dunkel und dreckig, ein guter Ausgleich

Setzt das Feiern Dich vom Mainstream ab?
keineswegs

Bist Du Teil einer Szene?
gewollt oder nicht, ja

Hast Du das Gefühl die Szene ist offen? Wie bist Du Teil der Szene geworden?
personenabhängig, ich würde die verschieden Szenen eher als Freundeskreise auslegen, über alte Freunde, die Schule und das Feiern

Wie gehst Du mit Drogen um? Was konsumierst Du?
ausschließlich Alkohol

Interessierst Du dich für das politische Geschehen?
noch nicht

Ist Feiern für Dich purer Hedonismus?
allgemein betrachtet – ja, persönlich – nein

Hast Du das Gefühl, etwas vom Feiern in Deinen Alltag mitzunehmen?
Selbstbewusstsein

Wie wichtig ist das Tanzen für Dich? Warum tanzt Du?
unabdingbar, ein Ventil

Wie fühlst du dich beim Tanzen?
energetisch, (fast schon vollkommen)

Was ist das eigentlich: Feiern?
vergessen, kennenlernen, Selbstzerstörung, Ironie, Dekadenz, Selbstinszenierung

Wie siehst du den Zustand unserer Generation?
orientierungslos, kreativ, aber im Prinzip völlig normal

Über Generation Club

M, 24

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Generation Club: M, 28

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Generation Club: B, 23

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Potrait: Apostol Kardamov

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